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Neujahrsempfang im „Treffpunkt Arche“

Umrahmt von den exzellenten Gitarrenklängen der Gitarristin Tatyana Ryzhkova Externes Angebot fand am 4. Januar ein Neujahrsempfang mit mehr als 60 Besuchern in der Schwachhauser Arche Externes Angebot statt.

In ihrer Begrüßungsrede berichtete die 1. Vorsitzende des Trägervereins und

Pastorin der Methodistengemeinde Externes Angebot Susanne Nießner-Brose noch einmal über die erfolgreiche Gründung der Arche im Jahre 1999 auf Initiative der Methodisten. Seither bemühen sich die ca. 10 ehrenamtlichen Kräfte des Vereins, möglichst für jede Bürgerin und jeden Bürger Schwachhausens etwas zu bieten.

Geschäftsführerin Brigitte Ewald betonte insbesondere das aktuelle Engagement für die zur Zeit in der Thomas-Mann-Straße untergebrachten Flüchtlinge: „Dort gibt es keine Kochmöglichkeiten für die Bewohner, deshalb haben wir bereits mehrfach unsere drei Küchen zur Verfügung gestellt. Da können die Flüchtlinge heimat-typische Gerichte kochen und sich dabei auch austauschen und näher kommen.“
Aber nicht nur für die Flüchtlinge, sondern auch für die freiwilligen Betreuer wurde etwas getan: „Wir haben Schulungen durchgeführt, um die Betreuungskräfte für die ungewohnte Situation des Umgangs mit den Flüchtlingen aus anderen Sprach- und Kulturkreisen zu sensibilisieren“, sagte Ewald.

Zum Dank für all diese erbrachte Leistung überreichte Maria Grützke von der Stiftung Plansecur Externes Angebot symbolisch eine namhafte Spende. „Wir sind der Arche seit langen Jahren verbunden und möchten dazu beitragen, dass sie ihre erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Schwachhauser Bürgerinnen und Bürger fortführen kann“, betonte sie unter dem Beifall der Gäste. Einer der Verwendungszwecke wird die Installation eines Treppenlifts im Haus der Arche sein, wofür allerdings wegen verschiedener Auflagen des Bauamts noch etwa 20.000 € benötigt werden.

Nach einer geschichtlich-humorvollen Einlage aus dem Bremer Geschichtenhaus Externes Angebot, bei der „Gräfin Emma von Lesum“ Externes Angebot über die Entstehung der Bürgerweide im Jahr 1033 berichtete, erläuterte Caya Viertel von der Bremer Freiwilligenagentur Externes Angebot den Sinn und Zweck dieser Organisation.
Sie betonte dabei insbesondere den Unterschied zwischen ehrenamtlicher und freiwilligem Engagement: „Das Ehrenamt wurde von den Stadtverwaltungen erfunden, die feststellten, dass sie einige Tätigkeiten nicht bezahlen konnten. Dafür gab es dann zwar ein Amt, aber eben ein Ehrenamt. Die überwiegende Zahl solcher Tätigkeiten heute sind aber nicht an ein Amt gebunden, sondern schlicht freiwillig.“

Zum Abschluss nutzten die Gäste bei Getränken und einem kleinen Büffet die Gelegenheit, sich mit den Gastgebern und untereinander auszutauschen und sich auch schon einmal zu verabreden für den ein oder anderen Besuch einer Veranstaltung dieses rührigen Vereins in der Mitte Schwachhausens.

Joachim Kothe

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