Aktuelles
Neujahrsempfang im „Treffpunkt Arche“
Umrahmt von den exzellenten Gitarrenklängen der Gitarristin Tatyana Ryzhkova fand am 4. Januar ein Neujahrsempfang mit mehr als 60 Besuchern in der Schwachhauser Arche
statt.
In ihrer Begrüßungsrede berichtete die 1. Vorsitzende des Trägervereins und
Pastorin der Methodistengemeinde
Geschäftsführerin Brigitte Ewald betonte insbesondere das aktuelle Engagement für die zur Zeit in der Thomas-Mann-Straße untergebrachten Flüchtlinge: „Dort gibt es keine Kochmöglichkeiten für die Bewohner, deshalb haben wir bereits mehrfach unsere drei Küchen zur Verfügung gestellt. Da können die Flüchtlinge heimat-typische Gerichte kochen und sich dabei auch austauschen und näher kommen.“
Aber nicht nur für die Flüchtlinge, sondern auch für die freiwilligen Betreuer wurde etwas getan: „Wir haben Schulungen durchgeführt, um die Betreuungskräfte für die ungewohnte Situation des Umgangs mit den Flüchtlingen aus anderen Sprach- und Kulturkreisen zu sensibilisieren“, sagte Ewald.
Zum Dank für all diese erbrachte Leistung überreichte Maria Grützke von der Stiftung Plansecur

Nach einer geschichtlich-humorvollen Einlage aus dem Bremer Geschichtenhaus



Sie betonte dabei insbesondere den Unterschied zwischen ehrenamtlicher und freiwilligem Engagement: „Das Ehrenamt wurde von den Stadtverwaltungen erfunden, die feststellten, dass sie einige Tätigkeiten nicht bezahlen konnten. Dafür gab es dann zwar ein Amt, aber eben ein Ehrenamt. Die überwiegende Zahl solcher Tätigkeiten heute sind aber nicht an ein Amt gebunden, sondern schlicht freiwillig.“
Zum Abschluss nutzten die Gäste bei Getränken und einem kleinen Büffet die Gelegenheit, sich mit den Gastgebern und untereinander auszutauschen und sich auch schon einmal zu verabreden für den ein oder anderen Besuch einer Veranstaltung dieses rührigen Vereins in der Mitte Schwachhausens.
Joachim Kothe
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